Goldenes Lot für Kampnagel-Intendantin

Amelie Deuflhard, Theaterproduzentin, Intendantin und künstlerische Leiterin von Kampnagel Hamburg, wird am 30. September in Köln für ihr herausragendes zivilgesellschaftliches und künstlerisches Engagement vom Verband Deutscher Vermessungsingenieure (VDV) mit dem GOLDENEN LOT ausgezeichnet. „Wir möchten damit insbesondere das Aufgreifen und konkrete Umsetzen aktueller gesellschaftlicher Fragestellungen in einen kulturellen Dialog würdigen“, so Wilfried Grunau, Präsident des Ingenieurverbandes.

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„4.0“ – Modebegriff oder Zukunft?

Das Zukunfts-Mantra der aktuellen technisch-gesellschaftlich orientierten Diskussion basiert auf dem Suffix „4.0“. Ursprünglich nur in Kombination mit dem Präfix „Industrie“ verwendet, wird es seit kurzem auch gemeinsam mit „Arbeit“, „Verwaltung“ oder „Staat“ genannt. Ist „4.0“ also nur ein Modebegriff, ein Hype oder gar DIE Zukunft? Auf der INTERGEO® 2015, der weltweit führenden Kongressmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement, wurde „Vier Punkt Null“ beispielsweise zu der Begrifflichkeit „Geospatial 4.0“ verknüpft.[1] Es geht also augenscheinlich um weit mehr als nur Fertigungs- und Automatisierungstechnik. Und welche Rolle spielt in diesem Kontext die so genannte „Digitale Transformation?“
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Digitale Transformation

Max Weber, einer der Gründerväter der deutschen Soziologe, hat in seinem Aufsatz „Wissenschaft als Beruf“ festgestellt, dass es „prinzipiell keine geheimnisvollen unberechenbaren Mächte gäbe, …dass man vielmehr alle Dinge – im Prinzip – durch Berechnen beherrschen könne[1]. Und für diesen Tatbestand hat Weber einen wirkungsmächtigen Begriff eingeführt, nämlich den der „Entzauberung der Welt“. Eine Begrifflichkeit, die meines Erachtens – natürlich nicht im Sinne der dialektischen Aufklärung von Adorno oder Horkheimer – sondern ganz konkret die Lehrtätigkeit, die Publikationen und das berufliche Schaffen des diesjährigen Preisträgers für das GOLDENE LOT, Professor Dr. Hans Fröhlich, beschreibt.

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VDV = Open Innovation!

Die nächste INTERGEO® steht vor der Tür, die letzten Vorbereitungen sind (nahezu) abgeschlossen. Als allgemein anerkannt wichtigste Pflichtveranstaltung des Jahres (nicht nur) für alle Entscheider und Weiterdenker werden hier die neuesten Trends unseres Fachgebietes vorgestellt. Mit dabei ist – wie immer – der VDV, u. a. mit dem VDVmagazin, das BILDUNGSWERK VDV mit seinem umfangreichen Bildungsprogramm und der Verlag Chmielorz mit seinen fachbezogenen Büchern und der VDV-Schriftenreihe. Aber ist das „wie immer“ eigentlich so selbstverständlich?
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Das GOLDENE LOT 2015

Eine Veranstaltung, die ihresgleichen sucht und ein Preis, der in Fachkreisen schon mal gerne als „Oskar der Geodäsie“ bezeichnet wird, jährt sich in diesem Jahr zum 26. Mal: Das GOLDENE LOT. Überreicht wird es am 02. Oktober um 18.00 Uhr im Kristallsaal der KölnMesse an Prof. Dr.-Ing. Hans Fröhlich. Laudator ist Prof. Dr. Klaus Grewe, Preisträger des Vorjahres.
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Ingenieure fordern Modernisierung der Infrastruktur

„Gesellschaftspolitisches Megathema“

Leistungsstarke Infrastrukturen sind die Lebensadern unserer Gesellschaft. Doch die Qualität und der Zustand unserer Infrastruktur lässt zusehends zu wünschen übrig. Gleichwohl wird immer weniger in die Sanierung und Modernisierung der Einrichtungen investiert. Einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zufolge bewertet weit mehr als die Hälfte deutscher Unternehmen den Zustand der Infrastruktur als Hemmnis für ihre Arbeit.
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Talent, Technologie und Toleranz

Die Zukunftsfähigkeit eines Landes lässt sich nicht nur nach gängigen marktwirtschaftlichen Kennziffern wie Bruttoinlandsprodukt oder Pro-Kopf-Einkommen ermitteln, sondern auch nach Kriterien, die sich in anderen, hoch entwickelten Industrienationen als probate Messgrößen für Innovation und künftiges Wirtschaftswachstum bewährt haben. Demnach gedeihen vor allem kreative Gesellschaften, die vorhandenes Wissen am besten und schnellsten zu neuen, lukrativen Produkten und Dienstleistungen kombinieren können.
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Ingenieure braucht das Land!

Der Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI) hat einen neuen ehrenamtlichen Präsidenten: Dipl.-Ing. Wilfried Grunau aus Edewecht-Friedrichsfehn wurde am Freitag (16. Mai) in Berlin einstimmig zum Nachfolger von Iris Gleicke gewählt, die ihr Amt aufgrund der Ernennung zur Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium abgeben musste. Grunau ist in der Fachöffentlichkeit sehr respektiert und anerkannt. Unter anderem wurde er für sein ehrenamtliches Engagement bereits mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Zu seinen Vorgängern im Amt gehört auch der ehemalige Bundestagsvizepräsident Dr. Helmuth Becker.

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